Erfahrung und Rennbericht zum IRONMAN 70.3 St.Pölten Mai 2018

written by tri_fab

Super Wetter & tolle Landschaft

Der Ironman Austria 70.3 in St.Pölten bietet eine absolute Einzigartigkeit, das Schwimmen wird in zwei Seen aufgeteilt. Im ersten See schwimmt man 1000m, und dann geht es über 200m Fußweg und eine 60m lange Holzbrücke zum zweiten See hier werden nochmals 900m absolviert. Man merkt sofort das in diesem Rennen viele Jahre Erfahrung besteht. Die Organisation und viele Kleinigkeiten sind sehr genau durchdacht. Das Wetter war sehr schön warm und somit ein absoluter Traum. Wir haben uns aus Zeitgründen die Strecke nur teilweise angeschaut. Die Seen sind super zum Schwimmen, die Radstrecke bietet für Triathleten extrem gute Bedingungen. Es gibt beim Rad nur drei Anstiege davon sind zwei ziemlich steil und einer davon hat einen sehr langen Anstieg. Aber die Fahrt entlang einer vollgesperrten Autobahn oder entlang der Donau macht richtig Laune. Auf der Radstrecke empfehle ich hinten mindestens eine 28er Kassette. Die Laufstrecke geht entlang eines Flusses hin und zurück und dazwischen durch die Stadtmitte von St.Pölten. Beim Rad & Run waren genügend Versorgungsstationen vorhanden.

Schöne Streckenführung mit einzigartigen Landgang

Swim: Traumwetter super Ablauf

Das Schwimmen wurde immer in kleinen Gruppen mit kurzen Abständen freigegeben. Ich bin mit dem Schwimmen nicht sehr zufrieden, aber durch eine kleine Schulterverletzung konnte die Vorbereitung nur beschränkt durchgeführt werden. Im Schwimmen lief es ok aber der letzte Speed hat einfach gefehlt. Normalerweise wollte ich 5 Sekunden auf 100m schneller sein.

Bike: Schön und anspruchsvoll

Nach einem „OK-Schwimmen“, habe ich leider zu viel Zeit in der Wechselzone T1 gelassen. Es ging los mit der ein paar Kilometer zur Autobahn/Schnellstraße dabei habe ich mich bereits das erste mal mit Kohlenhydraten und Wasser versorgt. Leider musste ich die ersten 10km mein Wattmesser erneut Koppeln und kalibrieren.  Das hat natürlich Zeit gekostet. Aber egal dachte ich mir und habe losgelegt, die Beine haben sich gut angefühlt deswegen bin ich gleich los und habe zwischen 230 bis 300Watt auf der Autobahn gedrückt. Die Strecke entlang der Autobahn hat richtig Spass gemacht. Der erste Berg wurde auch genommen und hatte mir Panik vor dem richtigen Anstieg gemacht. Danach ging es gemütlich an der Donau zum langen Anstieg. Da ich ziemliche Panik vor dem langen Anstieg hatte, bin ich die letzten 5 km vor dem Hauptanstieg etwas entspannter angegangen. Am ersten Berg musste ich wie immer alles aus mir rausholen um hochzukommen, viele Fahrer sind einfach an mir vorbeigefahren als würde ich stillstehen. Der Berg wollte einfach kein Ende nehmen. Naja geschafft habe ich den Berg mit Ruhe und eigenen Rhythmus. Nach diesem Berg kam eine Verpflegungsstation. Die Abfahrten danach waren ein Traum und ich habe wieder einige Fahrer überholt. Jetzt habe ich nochmals 100% rausgeholt bis zur Wechselzone.  T2 war wieder einmal sehr langsam mit 6 Minuten.

Run: Hitzeschlacht und Walking

Im T2 habe ich die Radkleidung mit Laufhose und Shirt ausgetauscht. Ich dachte mir bei der Hitze werden das zwei lange Stunden also habe komfortable Laufkleidung an. Auf ging es auf die Laufstrecke und das erste Dixi musste erstmal für 2 Minuten zum Wasserlassen herhalten (das war überfällig). Die ersten Kilometer hatte ich eine gute Pace von 5:40, dann bin ich aber sehr schnell eingebrochen. „Was ist denn los“ dachte ich mir?!?! Mir ist bis heute nicht klar was los war. Meine Vermutung ist das ich mir meine Beine beim Radfahren völlig zerstört hatte. Der Puls und die Beine wollte nicht mehr hoch. Puls ging kaum über 150 und die Beine bewegten sich immer langsamer. Sehr merkwürdig… Aber ich quälte mich durch die Strecke und hatte auf den letzten 6 Kilometern mit Red Bull und Wassermelone angefangen.  Es waren gefühlt 40 Grad.. kaum Wind… Am Ende musste ich mich wirklich zum Ziel schieben.

Fazit zum Wettkampf

Gesamtfazit zum Event:

9,5 von 10 Punkten sehr zu empfehlen! Ein Rennen was ich jederzeit wieder machen würde. Die 0,5 Punkte Abzug gibt es für die etwas schlechte Pasta Party. Geschmack sehr schlecht und 1 Stunde später gestartet obwohl alles fertig war und alle gewartet haben.

Das soll erstmal reichen, wenn ihr Fragen habt gerne mich direkt anschreiben, oder ein Kommentar hinterlassen.(siehe unten)

Veranstaltungsdetails vom Ironman 70.3 St.Pölten

Event Gelände

Schwimmen

Die Schwimmstrecke in St. Pölten bietet eine Einzigartigkeit in der IRONMAN-Geschichte: der Schwimmwettbewerb erstreckt sich über zwei Seen. Dazwischen gibt es nach etwa 1000m ein etwa 200m langen Landgang. Sowohl für die Athleten als auch die Zuschauer ist dies das erste Highlight nach dem Schwimmstart. Der zweite Teil des Schwimmbewerbs findet im Ratzersdorfer See statt und hat eine Länge von 900m.

Radfahren

Der Radwettbewerb wird in einer 90km Runde gefahren. Zu den sehenswerten Highlights der Streckenführung zählen einerseits die wunderschöne Wachau, mit ihren verzaubernden Weinbergen, der Marillen-Blütezeit und den alten Burgen, anderseits das 18km Autobahnteilstück über die Anschlussstelle St. Pölten Nord, welches bereits kurz nach der Wechselzone befahren wird. Dort, wo sonst Autos mit 130km/h rasen, treten die Athelten kräftiger in die Pedale und beschleunigen schon alleine durch das Wissen auf einer Autobahn zu fahren. Zudem finden sich auf der Radstrecke 2 Ladestationen, welche nach/vor den beiden Anstiegen Hollenburg und Aggsbach in Krustetten nach etwa 25km und in Gansbach nach 65km auf euch warten. Beim Austria IRONMAN 70.3 gibt es keine Selbstversorger-Stationen. Die Höhenmeter betragen 1024m für 90km.

Laufen

Die Runde wird zweimal gelaufen. Direkt aus der Wechselzone führt die Laufstrecke das erste Mal in die neue stimmungsgeladene IRONMILE, bevor die Athleten ihren Weg Richtung Traisen antreten. Entlang der Traisen führt der Kurs über die moderne Architektur des niederösterreichischen Regierungsviertels erstmals durch die charmant-barocke Altstadt in St. Pölten. Dort werden wir eine eigene Ladestation rund um die Schanigärten der St. Pöltner Gastronomie aufbauen. Zudem erwartet das Publikum ein neuer Hotspot mit gastronomischen Schmankerln- der perfekte Bereich für die Zuseher, Familien und Freunde um hautnah beim Laufereignis dabei zu sein. Über die Traisen führt die Strecke wieder zurück zum Sport.Zentrum Niederösterreich.

Wechselzone

2016 Athletes‘ Choice Awards in den Kategorien: Allgemeine Zufriedenheit, Radstrecke

*Klicke hier um die ganze Liste der 2016 Athletes‘ Choice Award Gewinner zu sehen.

Der Mix aus guter Organisation, perfekter Infrastruktur und anspruchsvoller Streckenführung beim IRONMAN 70.3 St. Pölten hat sich in das Gedächtnis unserer Athleten eingeprägt hat. Bei einer internationalen Umfrage wählten Athleten den IRONMAN 70.3 St. Pölten unter die 5 weltweit beliebtesten Rennen der Serie!

Wieso startest du bei uns?

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Ältester IRONMAN 70.3 auf Europas Festland

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Radfahren auf der komplett gesperrten Autobahn

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Schwimmen in zwei Seen

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Durch das UNESCO Welterbe Wachau

Neben der einzigartigen Schwimmstrecke ist die Radstrecke des IRONMAN 70.3 St. Pölten das Herzstück für jeden Athleten. Bis zu 55 km/h auf dem 25 km langen Teilstück auf der S33 bringen die Athletinnen und Athleten ins Schwärmen.

Alleine durch das Bezwingen der IRONMAN 70.3 St. Pölten Strecke erfährt jeder Athlet die Vielfalt Österreichs – das Zusammenleben zwischen Natur und menschlichen Schaffens. Angefangen beim Schwimmen im Naturerlebnis der zwei St. Pöltner Seen. Gefolgt von der Radstrecke über die moderne der Autobahn und durch das UNESCO-Weltkultur und -naturerbe Wachau. Endend mit der Laufstrecke entlang der Traisen, durch die barocke St. Pöltner Altstadt und zurück zum architektonischen Meisterwerk der NV Arena.

IRONMAN 70.3 St. Pölten 2018 vergibt 50 Slots für die 2018 IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaft in Port Elizabeth, South Africa.

Schau dir das Rennvideo an:

Originally from: Zu Ironman

Quelle Ironman.com

Erfahrung und Rennbericht zum IRONMAN 70.3 St.Pölten Mai 2018
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